Wie schnell muss man die Bank nach einem Todesfall informieren?
Schnell handeln verhindert Probleme
Stirbt ein Kreditnehmer mit laufender Baufinanzierung, sollte die Bank so schnell wie möglich informiert werden. Es gibt keine gesetzlich vorgeschriebene Frist – aber je länger man wartet, desto größer das Risiko von Mahnungen oder sogar einer Kündigung des Kredits.
Am besten melden Hinterbliebene den Todesfall innerhalb weniger Tage. Dafür reicht meist ein formloses Schreiben zusammen mit der Sterbeurkunde. Die Bank weiß dann, dass ein Erbfall vorliegt, und setzt die weiteren Schritte in Gang.
Bis zur endgültigen Klärung (Erbschein, Erbengemeinschaft, Umschreibung des Kredits) müssen die Raten trotzdem weitergezahlt werden. Sonst entstehen Zahlungsrückstände – und die Bank könnte den Vertrag kündigen.
Mini-Beispiel:
Ein Haus hat noch 100.000 € Restschuld. Nach dem Tod des Eigentümers informiert die Familie die Bank sofort. So bleibt Zeit, die Erbsituation zu klären, während die laufenden Raten wie gewohnt weiterlaufen.
😎 Unser Tipp: Hinterbliebene sollten sich sofort eine Übersicht über Restschuld und offene Zahlungen geben lassen. Das schafft Klarheit und vermeidet böse Überraschungen.