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Was ist ein Drittsicherungsgeber – und wann darf jemand für den Kredit eines anderen haften?

Wenn jemand absichert, ohne Kreditnehmer zu sein.

Ein Drittsicherungsgeber ist eine Person, die Sicherheiten stellt, ohne selbst Darlehensnehmer zu werden.

Das kann zum Beispiel ein Elternteil sein, der eine Grundschuld auf sein eigenes Haus einträgt, um die Finanzierung der Kinder zu unterstützen.

Die Bank erlaubt das nur, wenn:

  • die wirtschaftliche Beziehung zum Darlehensnehmer klar ist,
  • die Person volljährig und geschäftsfähig ist,
  • und sie das Risiko der Sicherheitsleistung versteht.

Der Drittsicherungsgeber haftet nicht für den gesamten Kredit, sondern nur bis zur Höhe seiner gestellten Sicherheit – etwa der Grundschuld.

Mini-Beispiel:
Herr Bauer möchte seinem Sohn beim Hauskauf helfen. Er wird nicht Darlehensnehmer, lässt aber eine Grundschuld über 50.000 Euro auf sein Grundstück eintragen.

💡 Unser Tipp: Wer Sicherheiten für andere gibt, sollte genau wissen, welches Risiko er eingeht. Eine Grundschuld kann im Ernstfall bedeuten, dass das eigene Haus verwertet wird.

 

😎 Unser Tipp: Wer Sicherheiten für andere gibt, sollte genau wissen, welches Risiko er eingeht. Eine Grundschuld kann im Ernstfall bedeuten, dass das eigene Haus verwertet wird.