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Trennung beim Hauskauf ohne Ehe – was passiert mit dem Haus?

So wird die Eigentumsfrage geklärt

Ein Hauskauf mit Partner ohne Ehe kann im Trennungsfall schnell kompliziert werden. Denn Eigentümer ist, wer im Grundbuch steht – nicht, wer gezahlt hat.

Wenn beide im Grundbuch stehen:

  • Jeder behält seinen Anteil (z. B. 50/50 oder 70/30).

  • Möglich sind: Auszahlung durch einen Partner oder Verkauf und Teilung des Erlöses.

  • Ohne Einigung droht eine Teilungsversteigerung über das Gericht.

Wenn nur einer im Grundbuch steht:

  • Dann gehört das Haus ausschließlich dieser Person – auch wenn der andere Partner mitfinanziert hat.

  • Der nicht eingetragene Partner kann höchstens Geld zurückfordern (z. B. über Nachweise von Zahlungen).

Kredit nicht vergessen:
Haben beide den Kredit unterschrieben, haften auch beide gesamtschuldnerisch – selbst wenn nur einer im Grundbuch steht.

Mini-Beispiel

Ben und Lisa kaufen ein Haus für 300.000 €. Beide stehen je zur Hälfte im Grundbuch. Nach der Trennung einigt sich Ben darauf, Lisa auszuzahlen und wird Alleineigentümer.

😎 Unser Tipp: Wer unverheiratet kauft, sollte Eigentum und Kostenbeteiligung klar vertraglich regeln – sonst wird’s im Trennungsfall schnell teuer.